Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung
10 Kommentare vom 27.05.2009
Seit ich im August 1998 meine erste Hanfparade besuchte, habe ich mein Herz an die größte regelmäßige Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genußmittel verloren.
Um eine lange und oft erzählte Geschichte abzukürzen - bis zum heutigen Tag sage ich bei Arbeit zugunsten der Hanfparade eher einmal zu oft "Ja" als "Nein". Mitunter mache ich sogar Sachen, die ich eigentlich garnicht kann - z.B. Grafik und Design.
Weil auch in diesem Jahr wieder akuter Layoutermangel bei der Hanfparade ausgebrochen ist, habe ich mich hingesetzt und so etwas wie einen Posterentwurf gebastelt.
Nur hab ich die Erfahrung gemacht, dass viele andere das viel besser können. All jene rufe ich dazu auf, mir zu helfen und nicht mit kritischen Anmerkungen zu geizen! Gemeinsam sollten wir doch ein duftes Poster hinkriegen, oder?
Wer meinen Entwurf gänzlich unterirdisch findet, der darf sich gerne mit einem Gegenentwurf ins Getümmel werfen.
Deadline für die Auswahl des Motivs ist der 10. Juni. Bis dahin stelle ich alle Entwürfe, die mich per Email oder Kommentar erreichen, gerne auch mit einem eigenen Artikel vor.
Layouter an die Zeichenbretter! Die Hanfparade braucht euch!
2. Posterentwurf zur Hanfparade 2009Flink wie der Wind habe ich das eingehende Feedback in meinen Entwruf für ein Poster zur Hanfparade 2009 einfliessen lassen und präsentiere Euch eine überarbeitete Version.
Die Schilder Sackgasse und Hanfgebot sind deutlich größer geworden. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass der Platz so besser genutzt wird.
Aber auf mich kommt es nicht an! Welche Version gefällt Euch besser? Die "alte" oder die Überarbeitete?
Es soll ja Leute geben, die die Hanfparade noch nicht kennen. Wenn es Dir also eventuell an Inspiration für einen eigenen Posterentwurf für die Hanfparade 2009 mangelt, dann empfehle ich Dir, einen Blick auf die folgenden Webschmankerl zu werfen.
Zu guter Letzt gibt es hier noch das Video zur Aktion "10.000 Hanfpflanzen am Brandenburger Tor".
Damals - auf der Hanfparade 2006 - wollten wir die Berliner und Berlinbesucher von der Harmlosigkeit der Cannabispflanze überzeugen, indem wir in der Uckermarck gezüchtete Nutzhanfpflanzen rings um das Brandenburger Tor verteilten.
Dass die armen Hanfpflanzen so brutal von der Polizei "geerntet" wurden, brachte der Hanfparade viel Medien$ausgabe = $ausgabe. und mir eine Anklage wegen des illegalen Anbaus von Cannabis am Brandenburger Tor.
Zum Glück hatte die Judikative nach mehr als 2 Jahren Ermittlungen und Prozess ein Einsehen und stelle das Verfahren zu Lasten der Staatskasse ein.
Das Web2.0 lebt davon, dass Nutzer ihre Freunde und Bekannten auf Interessantes aufmerksam machen. Kleine Webschreiberlinge, wie ich einer bin, sind auf diese Form der "Mund zu Mund"-Propaganda doppelt angewiesen, weil das Geld für klassische Werbung fehlt.
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