Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung
0 Kommentare vom 27.03.2009
Unter dem Dach der European Legalization Front (ELF) entstehen gegenwärtig neue Organisationen und Aktionen, die sich mit der Legalisierung von Cannabis beschäftigen.
Um mehr über die ersten Früchte des ELF-Baumes zu erfahren, habe ich ein Interview mit Kai Gomera geführt.
Kai ist "Hanfmeier" der Berliner Zelle des Hanfwerks und damit der perfekte Gast, um mich und Dich über "Hanfwerk und Hanftag" zu informieren.
Das Hanfwerk ist die Deutschland-Sektion der ELF. Es ist in Regionalbüros unterteilt, die (wie terroristische Zellen) gehalten sind, möglichst eigenständig Kampagnen und Aktionen zu planen und durchzuführen. Derzeit gibt es solche Zellen in Berlin und in Nürnberg.
Das Hanfwerk ist kein Verein und die Mitarbeit ist nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Freiwillige werden beim Hanfwerk Rekruten genannt. Neue Rekruten können sich per Email an rekrut@hanfwerk.de melden. Um an allen Aktionen des Hanfwerks teilnehmen zu können, sollten Rekruten mindestens 18 Jahre alt sein.
Grundlage der Arbeit des Hanfwerks ist das Manifest der ELF. Jeder Rekrut des Hanfwerks verpflichtet sich seinen Idealen.
Manifest der European Legalization Front
Täglich werden tausende Menschen Opfer absolut irrationaler Cannabispolitik! Täglich werden Millionen Euro für einen absurden "War on Drugs" verpulvert! Täglich wird Kranken eine jahrtausendalte Naturmedizin vorenthalten!
Weil dieser Zustand nicht hinnehmbar ist, kämpft die E.L.F. daher entschieden und kompromisslos für folgende Ziele:
- Vollkommene Legalisierung von Cannabis sowie vollständige Zulassung als Medikament!
- Rehabilitierung der Kulturpflanze Hanf sowie Sicherstellung hoher verbraucherorientierter Qualitätsstandards!
- Ernstgemeinter Jugendschutz und eine realistische und frühe Aufklärung zum bewussten Umgang mit Cannabis
Um diese Ziele zu erreichen konzentriert sich die E.L.F. auf folgende Aufgaben:
- Errichtung einer aktivistischen und internationalen Plattform zur Durchführung von Legalisierungsprojekten!
- Schaffung einer starken Konsumentenlobby für Hanf durch kreative Aktionen!
- Ideelle, finanzielle und logistische Unterstützung aller Kooperationspartner der E.L.F.!
Für die Legalisierung von Hanf verpflichtet sich jedes Mitglied:
- Sich um ein positives Außenbild von Hanf in seinem Umfeld zu bemühen
- Sich aktiv in die Legalisierung einzubringen und sich zu organisieren
- Sich für Opfer der Prohibition einzusetzen
Beschluss - Berlin - 01.02.2009
Die erste Veranstaltung, die unter dem Dach des Hanfwerks organisiert wird, ist der Hanftag 09 in Berlin.
Der Hanftag 09 ist die Berliner Veranstaltung zum Global Marihuana March 2009. Er findet am 09. Mai statt und steht unter dem Motto:
Jugendschutz garantieren - Kriminalität vaporisieren - Hanf legalisieren!
Auftakt des Hanftags ist eine Demonstration durch die Berliner Innenstadt, die um 15:00 Uhr am Brandenburger Tor beginnt und gegen 17:00 Uhr am Ostbahnhof endet.
Im Anschluss lädt Dich das Hanfwerk in Zusammenarbeit mit dem YAAM zu einem großen Hanffest. Dort wird es Infostände drogenpolitischer Gruppen, hanfiges Essen und jede Menge Musik geben. Der Eintritt zum Hanffest ist für alle Demoteilnehmer frei!
Auch ich werde auf dem Hanftag 09 in Erscheinung treten und mich mit einer Rede und einem Transparent an der Demo beteiligen. Auf dem Hanffest werde ich einen Infostand betreiben und Dir für Fragen rund um den DHV zur Verfügung stehen.
Das Web2.0 lebt davon, dass Nutzer ihre Freunde und Bekannten auf Interessantes aufmerksam machen. Kleine Webschreiberlinge, wie ich einer bin, sind auf diese Form der "Mund zu Mund"-Propaganda doppelt angewiesen, weil das Geld für klassische Werbung fehlt.
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Für den Verlag Kiepenheuer & Witsch habe ich "Rauschzeichen" geschrieben.
»Für Interessierte und Laien ist ein bemerkenswert ausgewogen und aktuell verfasstes Buch zu Cannabis erschienen.« Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
Seit es Menschen gibt, suchen sie den Rausch und die Extase. Drogen, Rauschmittel und bewusstseinsverändernde Substanzen begleiten uns seitdem durch die Jahrtausende.
Unter "Politik im Rausch" findest Du meine Gedanken über die deutsche Drogenpolitik.
Hier verrate ich mehr über Steffen Geyer. Woher komme ich? Was hat mich geprägt? Wo will ich hin? Dazu Infos über meine Seite, Erfolge und Rückschläge bei der Gestaltung, Benutzerrekorde und neue Features.
Informationen über Steffen Geyer und seine Webseite UsualRedAnt.de
In nur zwei Jahrzehnten hat sich das Internet zum beherrschenden Informations-Medium entwickelt. Allein mit der Toplevel-Domain .de existieren inzwischen mehr als 12 Mil. Seiten.
"Sehenswerte Webseiten" ist meine ganz persönliche Auswahl empfehlenswerter Webinhalte.
Sprichwörter sind das Salz in der sprachlichen Suppe. Egal ob Filmzitat, mühsam von Dichterhand geschaffener Aphorismus oder bäuerliche Lebensweisheit. Ich mag sie alle!
Auf meiner Webseite sammle ich (nicht)alltägliche Weisheiten, um sie der Nachwelt zu erhalten.
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Am 19.05.2008 wurde ich zu einer Geldstrafe verurteilt, weil ich auf der Hanfparade 2006 "illegal Cannabis angebaut" haben soll. Dabei handelte es sich um THC-armen Nutzhanf!
Hier dokumentiere ich den Prozess wegen des Anbaus von Cannabis am Brandenburger Tor.
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