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Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung

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2 Lesermeinungen zu "Cannabisforschung und Hanfmythos"

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Bisher 2 Kommentare von Lesern

31.01.2010 um 15:30 Uhr | Kommentar von Cultivator
Grüsse euch.

Der Beitrag war wirklich klasse "Daumen hoch" dafür. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass es euch Leute gibt, welche den mündigen Bürgern solche Denkanstöße verpassen, denn leider ist es noch immer so, dass viele Menschen die mich umgeben zwar eine gesunde und hinterfragende Einstellung zum Thema "Cannabis" haben, aber sich selbst nicht mit den wahren Ursachen der Prohibition auseinandersetzen. Herrn Cousto´s Darstellung des Opportunismus am Beispiel von Genmanipulierten Pflanzen hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.

Da die meisten genmanipulierten Nutzpflanzen Windbestäuber sind, wird der Pollen massenweise über viele km verbreitet wie Herr Cousto es beschrieben hat, so ist es unvermeidbar, dass Kreuzungen mit anderen Arten stattfinden. So z.B. die Mais(GEN)sorte "Mon810" des Saatgutkonzerns "Monsanto".

*Zitat (http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/landwirt/ulagn662.html)

"Das Erbgut der Maispflanze wurde mit dem des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) kombiniert, damit die Pflanze das Bakteriengift Bt-Toxin produziert. So ist die Nutzpflanze resistent gegen den Maiszünsler. Diese Schmetterlingsart legt ihre Eier auf die Blattunterseite der Nutzpflanze, die geschlüpften Larven fressen vor allem das Mark der Maispflanze... "

Dieses "Bt-Toxin" kann nun durch Kreuzung auch in anderen Arten vorkommen und das blööde daran ist, dass nicht nur der Schädling bei Kontakt stirbt sondern auch viele andere Schmetterlingsarten, welche für ein gesundes Ökosystem von großer Wichtigkeit sind.

Nun gut... das hat zwar nun nicht viel mit dem eigentlichen Thema zu tun aber das war ja nur ein Beispiel, wie die Politik sich viel zu oft die Sachen so zu Recht biegt wie es grade passt und den Steuerzahler versucht in eine geheuchelte Sicherheit zu wiegen. Und die Massenmedien machen fleißig mit...

PS: Wie gerne wäre ich zur "Langen Nacht der Museen" nach Berlin gekommen, aber leider liegen zwischen hier und Berlin ca. 710 km Autofahrt... vielleicht ja beim nächsten mal ;)

Viele Grüsse aus RLP
04.02.2010 um 13:37 Uhr | Kommentar von Steffen
Lieber Spammer!

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Mit hanfigen Grüßen
Steffen

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