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Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung

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15 Lesermeinungen zu "Cannabis in Polen - Spliff und Wolne Konopie"

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Bisher 15 Kommentare von Lesern

13.4.2009 um 18:02 Uhr | Kommentar von Anonym
Komisch die Augentropfen bei diesem Slogan, mMn.

Müsste RED to WHITE Eyes heissen...
13.4.2009 um 18:23 Uhr | Kommentar von Steffen
Ola!

Wenn ich ehrlich bin, finde ich es echt doof, sich mitten im Interview Augentropfen rein zu machen, aber die Zustände in Polen sind scheinbar so krass, dass auch die Legalizer was härter drauf sind, als wir hier in "Good old Germany".

Den Slogan finde ich aber ganz nett, weil er eine "Nebenwirkung" zur Hauptsache macht... Das is so schön anarcho :)

Mit hanfigen Grüßen
Steffen
13.4.2009 um 21:07 Uhr | Kommentar von tribble
Das war wieder eine sehr interessante Tagesrausch-Folge. Dass du den Inhalt transcripierst ist voll toll!
14.4.2009 um 22:08 Uhr | Kommentar von Anonym
Hey hey,

wieder eine tolle Tagesrausch-Folge. Ich finde es wirklich interessant, wie die Cannabisfrage in den anderen EU-Ländern beantwortet wird. Nur finde ich es schade, dass man "breit" ins Interview geht. Hatte er es so nötig und musste 5 Minuten nach Ankunft was rauchen? :P
14.4.2009 um 22:46 Uhr | Kommentar von Steffen
Ola!

Ich hab Grotek nicht aus dem Auto gleich vor die Kamera gezerrt. Im Gegenteil war er zum Zeitpunkt des Interviews schon 2 Tage in Berlin.

So sehr ich Deinen Einwand nachvollziehen kann, fände ich es doch schade, wenn in meinem "Kiffermagazin" nur Nüchterne mitspielen dürften, oder?

Mit hanfigen Grüßen
Steffen
14.4.2009 um 23:29 Uhr | Kommentar von Pierre Markuse
Hallo!

Nettes Interview! Wenn ich auch persönlich nix dabei finde, sich während des Interviews Augentropfen reinzumachen oder das Interview leicht neben der Spur zu beginnen tragen solche Dinge aber leider zum Bild der Allgemeinheit über Kiffer bei. Schnell entsteht der Eindruck, dass diese selbst bei solchen Gelegenheiten nicht die FInger von der Lieblingspflanze lassen können.

Das soll wie gesagt kein Vorwurf sein, ich denke aber solche Dinge beeinflussen die öffentliche Meinung ganz immens. Wobei der Eindruck des "neben der Spur seins" hier noch durch die sprachbedingt etwas hakelige Verständigung erhöht wird.

Grüße,
Pierre!
14.4.2009 um 23:44 Uhr | Kommentar von Steffen
Ola Pierre!

Das Lustige an der vielfachen "Kritik" ist, dass ich mich direkt nach dem Interview, genau über diese beiden Punkte bei Grotek beschwert habe. Deswegen auf die Chance zum Gespräch zu verzichten fand ich aber doof...

Gleich hauen darf man Grotek dennoch nicht. Ich musste ja auch "lernen", dass es einen Unterschied macht, ob ich vor oder nach einem Joint vor die Kamera trete.

Es kommen sicher bald mal Gelegenheiten einen der Anzugträger aus der Legalisierungsszene zu befragen. Den letzte Versuch dieser Art mit Dr. Nicole Krumdiek von der Universität Bremen hat leider das miserable Mikro meiner Webcam vereitelt.

Mit hanfigen Grüßen
Steffen
15.4.2009 um 0:01 Uhr | Kommentar von Pierre Markuse
Ist ja auch alles nicht so tragisch, er wollte vielleicht auch nur die Zeit in Berlin nutzen. Diese Interviews finde ich ganz spannend und hoffe auf noch viele weitere.

Auf das Interview mit Frau Dr. Krumdiek bin ich auch gespannt.
16.4.2009 um 14:02 Uhr | Kommentar von k.marks
Hallo Leute.

Wirklich interessant, wie sich mancher hier als Sittenwächter aufspielt. Wären die Augentropfen nicht gewesen, hätte es vermutlich nicht mal einer gemerkt.

Das größere Problem ist doch, dass in manchen Ländern (wie z.B. Deutschland) Leute sich dafür "schämen" müssen, mal einen geraucht zu haben (was übrigens nicht gleich heisst, dass man völlig breit ist und sich nicht mehr verständigen kann) und sich Augentropfen reinpfeifen.

Ich erinnere mich sehr gut an die Zeit als 18-20-Jähriger, als ich mich manchmal ohne Augentropfen nicht aus dem Haus getraut habe, weil man sich ja sonst gleich "so schief angeglotzt" gefühlt hat.

Also bitte ihr Moralapostel:
"Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung (und wenn ich hinzufügen darf - die gesellschaftliche Ächtung)."

Vor lauter Gequatsche um die Augentropfen ist die skandalöse Lage in Polen vergessen worden.

Spliff, Glutek und alle anderen: Wir sind mit Euch und kämpfen weiter!

k.marks
16.4.2009 um 18:53 Uhr | Kommentar von Pierre Markuse
@k.marks
Hallo!

Ich hab hier keine Moralapostel gefunden. Ich finde auch nix dabei, wenn er sich Augentropfen reinmacht, trotzdem muss man sich eben über das Bild, welches solche Aktionen in der Öffenlichkeit vermitteln bewusst sein. Der Großteil der Leute sieht dann eben nur den "ständig breiten Kiffer", so ist das nunmal mit Vorurteilen.

Und mit roten Augen nicht aus dem Haus zu gehen käme mir nun gar nicht in den Sinn, ich habe nämlich - gerade wieder aktuell - ganz derbe Heuschnupfen und rote, tränende Augen. Mistpollen überall.

Grüße,
Pierre!
16.4.2009 um 19:46 Uhr | Kommentar von k.marks
Hallo und ja Pierre, du hast ja auch recht.

Allerdings geht es bei der Legalisierung auch um "Hanfgenuss", das sollte man nicht vergessen, nicht immer nur um die "edlen Motive" (medizinische Anwendung und co.)

Da sollte man nicht naiv sein (nicht Du) und sich auch trauen es auszusprechen (und zu tun, hehe), auch wenn es für Nicht-Hanf-affine vielleicht abschreckend wirkt.

Solange sich die Menschen damit verstecken, passiert nix.
Ich bin da eher für "agressive Propaganda".

Leider gibt es verschieden Legalisierungs-Faktionen (ohne "R"), die sich gegenseitig Stöcke in die Räder werfen (vereinfacht gesagt die "Spasslegalisierer" und "Krawattenlegalisierer"), statt nach gemeinsamen Strategien zu suchen um möglichst viele gesellschaftliche Schichten zu erreichen...

Außerdem, in Bayern (vor allem im Winter), war die Ausrede "Heuschnupfen" immer etwas wackelig und riskant...

In diesem Sinne: schön, dass wir darüber gesprochen haben.
;) Grüße!
16.4.2009 um 20:20 Uhr | Kommentar von Pierre Markuse
Ich sehe weniger das Problem der "Spaßlegalisierer" und "Krawattenlegalisierer", die nicht an einem Strang ziehen sondern eher ein allgemeines Problem der Legalisierungebewegung: Viele Messages richten sich einfach an das falsche Publikum bzw. mögen sich an das richtige Publikum richten, erreichen dies aber nicht.

Steffen z.B. auf seiner Seite hier schreibt tolle Dinge über Cannabis und Drogenpolitik, doch von wem wird sie wohl zumeist gelesen? Die meisten Leser die hierher finden suchen aktiv nach Drogenpolitik oder Cannabis, eine Message an die breite Masse hat hier einfach kaum eine Chance. So ist es leider auch mit vielen anderen Seiten/Organisationen wie z.B. dem Hanfverband. Viel zu selten haben diese/erhalten diese die Möglichkeit auch eine breitere - der Problematik unbewusste - Masse anzusprechen. Hier muss die Legalisierungebewegung eine Möglichkeit finden ein "anderes" Publikum zu erreichen.

Zudem richtet sich meiner Meinung nach zu viel Energie der Legalisierer in Richtung der Politik. Klar, auch da muss man mitreden und Ideen einbringen, doch um Cannabis irgendwann mal legalisiert zu haben ist als erstes die Unterstützung der breiten Masse - der Wähler - erforderlich. Erst wenn Politiker einen Nutzen darin sehen (Wählerstimmen) werden sie in Richtung Cannabislegalisierung wirklich aktiv werden.

PS: Ich habe wirklich extrem Heuschnupfen :-)

Und wenn es nur um Ausreden geht, da geht doch so vieles. Allergien (nicht unbedingt gegen Pollen sondern andere Dinge: Hunde, Katzen etc..), Bindehautentzündung, oder Sonnenbrille auf und man hat lichtempfindliche Augen.
25.4.2009 um 7:53 Uhr | Kommentar von Monkey
word !
Die tollsten Aktionen bringen nix, wenn sie nur in Kifferkreisen wahrgenommen werden, die eh schon für den Traum des legalen Cannabis einstehen.
7.7.2009 um 20:22 Uhr | Kommentar von gameserver
Ich denke, Monkey hat recht, ihr solltet vielleicht auch mehr für die Durchschnittsmenschen machen.
04.11.2009 um 21:04 Uhr | Kommentar von Anonym
Was gitb es eigentlich für deutsche Hanf-Zeitschriften?

In Deutschland gibt es das Hanf Journal, die THCene, das Hanfblatt und die grow! - Entsprechende Links findest Du in meinem Webkatalog in der Kategorie "Hanfzeitungen und Drogenmedien" :)

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