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Also ich erkenne sehr wohl einen Nutzen als Kiffer, wenn die Grünen einen Antrag zur Legalisierung machen. Man kann sich z.B. das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten ansehen, um die parteipolitische Linie in dieser Frage zu erkennen und danach seine Wahlentscheidung treffen. Was ich einigen, denen das Thema Legalisierung irgendwie auf dem Herzen liegt, auch raten würde. (Auf jeden Fall ist eine Orientierung an dem Thema immer noch viel sinniger als z.B. gar nicht wählen zu gehen)
Du kannst das Abstimmungsverhalten ja auf Deine Seite stellen, Steffen...
Selbst wenn man mit seiner politischen Überzeugung nicht bei den Grünen landet, kann man auf Koalitionen spekulieren, die eine Legalisierung "vereinfachen" bzw. möglich machen... Ich weiss jetzt zum Beispiel, das z.B. die SPD in ihrer letzten Regierungsphase bezüglich dieses Themas nicht sonderlich "effizient" war (oder haben die doch eine "gute" Studie dazu eingefordert?).
Also ich sehe in dem Antrag eine gute Möglichkeit, mich als mündiger Wähler in der Parteienlandschaft Deutschlands zu orientieren.
5.2.2009 um 2:13 Uhr | Kommentar von Steffen
Ola Mono!
Keine Angst. Hier geht nix verloren. War nur gerade dabei was am Kommentarformular zu schrauben, weil ich jemanden hatte, der alle Kommentare doppelt postet.
Gut, damit Erfolg zu haben wird wohl auch keiner mit rechnen. Bringt es etwas um das Thema in die Öffentlichkeit zu rücken? Ein wenig, aber zu wenig.
Bevor die Politik etwas in Richtung Legalisierung unternimmt, muss sich das Image der Droge in der Öffentlichkeit wandeln.
Leider hört man zumeist nur immer wieder die bekannten Vorurteile gegenüber Cannabis und ist neuen Erkenntnissen oder auch anderen Meinungen gegenüber wenig aufgeschlossen. Diskussionen verlaufen im Sande und die Gefahren anderer legaler Drogen wie Alkohol oder Tabak werden zwar nicht rigoros ausgeblendet aber doch immer soweit schön geredet, dass es im Endeffekt weniger gefährlich/schädlich als Cannabis erscheint.
Leider ist Cannabis so negativ besetzt, dass sich kaum "bekannte Gesichter" zum Konsum bekennen, weil Sie negative Auswirkungen auf die Karriere fürchten. Auf diese Weise wird Cannabis immer als Droge einer Subkultur angesehen werden und bleibt verpöhnt. Dabei dürfte Cannabis, wie auch Alkohol, in allen sozialen Schichten konsumiert werden. Es gibt nur keiner zu.
Eine Drogenpolitik wie von den Grünen hier mal wieder gefordert kann also nur erfolgreich sein, wenn sich die Wahrnehmung von Cannabis in der Gesellschaft ändert.
Grüße, Pierre!
5.2.2009 um 12:28 Uhr | Kommentar von Anonym
Ich sehe das ähnlich, wie Du. Die GGrünen hatten ihre Chance und haben sie absichtlich aus machtpolitischen Gründen nicht genutzt! Deshalb kommt diese Partei für mich nicht mehr als in die engere Wahl!
Um es kurz zu machen: Sie haben uns einmal beschissen und werden es ohne mit der Wimper zu zucken wieder tun!
Die Frage für mich ist nun aber, ob es die Linke nicht genauso machen würde!?
Legalize it!
5.2.2009 um 14:33 Uhr | Kommentar von silenceissexy
Ich sehe es wie Pierre!
Solange sich die Wahrnehmung von Cannabis nicht in positiver Hinsicht verändert, ist so ein Antrag sehr nett, aber mit begrenzter Aussicht auf Erfolg! leider!
Und ja, leider gibt es auch innerhalb der Grünen einen nicht zu verachtenden Teil, der an der positiveren Darstellung von Cannabis schlichtweg nicht interessiert ist. Aber eines ist sicher: Nicht die Rente, aber dass es aktive Streiter für die Legalisierung gibt, auch bei den Grünen!
Die Grünen hatte Ihre Chance und haben kläglich versagt aus machtpolitischen Kalkül herraus.
Wer denkt, dass die Linke anders handeln wird, täuscht sich leider. Sobald die Ämter locken, werfen Politiker ihre Ideale über Bord, ein Problem des Postparlamentarismus, welches immanent ist.
Grüsse kiffernews.de
5.2.2009 um 19:45 Uhr | Kommentar von Peter
Hallo Steffen,
als ich den ersten Artikel über den Antrag der Grünen über MAP-DE bekommen habe, war das auch mein erster Gedanke! Mein Vertrauen zu den Grünen wurde 1998 sehr stark gebremst. Damals war ich voller Hoffnung das dass endlich was werden könnte. Das einzig Positive was ich daraus schließen konnte, ist bis heute: "Politikern darf man nicht vertrauen!" Trotzdem sind mir die Grünen in Sachen Umweltpolitik immer noch am liebsten. Aber ansonsten... Heuchler, bäh!
Leider kenne ich keine Partei die anders wäre. Wenn das wie Politikverdrossenheit kling, dann kann ich nur sagen: Ja, das bin ich!
Dieser Antrag ist zu diesem Zeitpunkt schlicht Honig für den kiffenden Urnenpöbel. Damit später, wenn der Wahlkampf richtig los geht, keiner sagen kann, sie hätten es nicht versucht.
Die Grünen hätten mit dem Antrag wenigstens warten können, bis die "Commission on Narcotic Drugs" im März in Wien tagt. Jetzt ist dazu auch noch das Medienecho lediglich ein leiser Pfurz im Unwetter. Das Thema geht völlig unter.
Ich würde mir wünschen das der DHV mehr an Einfluss gewinnt und stärker wahr genommen wird. Was ist eigentlich mit Joe Wein passiert? Dessen Aufklärungsarbeit durch Cannabislegal war hervorragend!
Naja, wer weiß was noch kommen wird, aber von Deutschland aus wird sicherlich keine Wende in der Drogenpolitik zu erwarten sein.
Was haben die Grünen hinsichtlich ihres Antrags einer Entkriminalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken-(Geb)rauchern und bezüglich eines erleichterten Zugangs von Cannabissubstanzen für kranke und schwer kranke Patienten erreicht? Was haben sie trotz einhellig positiver Experten-Meinungen zum Thema nach der Absage des Gesundheitsausschusses unternommen? Wie wurde - z.B. in rechtlicher Hinsicht - darauf reagiert, dass Prof. Böllinger noch immer zitiert werden kann, "hier würden Grundrechte gebrochen"?
Warum wurde nicht die Cannabis als Medizin-Zustimmung bekundende Meinung des Leiters der Zentralstelle zur Bekämpfung der Betäubungskriminalität und BtmG-Kommentators Dr. Harald Hans Körner eingeholt?
Soll ich (als) Wähler einer Partei Vertrauen schenken, die sich bereits in der Legalisierung zu Genusszwecken-Frage dem politischen Kalkül verkauft - und auch in der Legalisierung zu medizinschen Zwecken versagt hat?
Nee. Vertrauen als Vorschuss ist passé. Kreditlinien werden gestrichen. Das ist der allgemeine Krisen-Trend.
Was der deutsche Öko- Klima- Atomstrom- Foodwatch- Menschlichkeits- Michel mit Polit- und Volksvertretungsambitionen nach 35 Jahren großartigen Scheiterns von Drogenpolitik und BtmG nicht zu ändern in der Lage war/ist, wird er wohl auch in den kommenden Legislaturperioden nicht bewerkstelligen können.
8.2.2009 um 0:21 Uhr | Kommentar von DerWilde
Hallo finde ich Super! Einer der auch mal was macht und nicht nur dumm Labert...
Im großen und ganzen Stimme ich dem Jörg aber zu, die Deutschen sind alles Warmduscher.
Und du hast schon recht mit den Grünen die verarschen uns auch nur. Nix erreicht in den Jahren echt schade.
Netten Gruß bitte weiter machen.
8.2.2009 um 16:11 Uhr | Kommentar von Peter
Ich denke die Grünen aber auch die "Szene" haben Fehler gemacht.
Die Grünen hätten während ihrer Amtszeit das Thema Cannabis mehr in den Mittelpunkt rücken sollen.
Ich muss Jörg Sauskat allerdings auch in einigen Punkten zustimmen. Ständige Protestmailer an die Drogenbeauftragte oder an Frau Zypries bringen einfach nichts. Meiner Meinung nach muss zunächst die deutsche Bevölkerung über Cannabis aufgeklärt werden. Artikel in Bild und Co. die gegen Cannabis hetzen müssen aufhören und es muss neutral über das Thema Cannabis aufgeklärt werden.
Vielleicht trauen sich dann ja auch andere Parteien das Thema offen anzusprechen.
10.2.2009 um 12:41 Uhr | Kommentar von Anonym
Also ich glaube Die Herren von der Regierung nehmen uns Konsumenten einfach nicht ernst .So nach dem Motto , was will denn der Langhaarige . Die Grünen wollen auch nur Wählerstimmen und verar...uns . Ich hoffe aber schon fast 40 Jahre auf die Legalisierung und glaube ich erlebe sie nicht mehr .Zumindest bei uns in der BRD nicht .So dann wünsche ich allen viel Glück und Erfolg !
10.2.2009 um 16:14 Uhr | Kommentar von sebb
"Nehmt Euch ein Beispiel an Greenpeace oder Foodwatch!"
vielleicht sollte man sich von norml.com was abschauen ;)
11.2.2009 um 23:35 Uhr | Kommentar von sebb
Zitat aus der Tagesordnung des Bundestages Beratung Antrag Bündnis 90/ Die Grünen
Besitz und Anbau von Cannabis zum Eigengebrauch entkriminalisieren - Glaubwürdige und am Menschen orientierte Cannabisprävention umsetzen (Drs 16/11762) (TOP 22, 00:05 Minuten*)
Ganze 5 Minuten wird also über das Thema "diskutiert" - na super :( Und das an einem Tag, an dem von 9-21 Uhr Sitzung ist und das Thema ist ziemlich am Ende.
12.2.2009 um 17:01 Uhr | Kommentar von sebb
Aha - das ganze wird also zu Protokoll gegeben:
"Findet zu einem Tagesordnungspunkt keine Aussprache im Plenum statt, können die nicht gehaltenen Reden der Abgeordneten zu Protokoll gegeben werden. Sie erscheinen im Plenarprotokoll, dem stenographischen Bericht der jeweiligen Sitzung des Bundestages, und stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ob eine Aussprache stattfindet oder die Reden "zu Protokoll" gegeben werden, vereinbaren die Fraktionen."
Bedeutet das jetzt, dass das Thema nicht einmal angesprochen wird, sondern nur ins Protokoll aufgenommen wird?
13.2.2009 um 10:26 Uhr | Kommentar von sebb
"Monika Knoche und Dr. Harald Terpe haben ihre Reden zu Protokoll gegeben. Interfraktionell wird Überweisung der Vorlage auf Drucksache 11/762 an die in der Tagesordnung aufgeführten Ausschüsse vorgeschlagen. Sie sind damit einverstanden, wie ich sehe, dann ist die Überweisung so beschlossen."
Ganze 19 Sekunden hat die Sache gedauert...
13.2.2009 um 16:00 Uhr | Kommentar von Timo
Nunja, es läßt sich vermuten das hier wieder einmal auf Wählerfang gegangen wird. Ich kann nur hoffen das endlich mal vernünftige Argumente gebracht werden, die eine geforderte Änderung des BtMG unmöglich macht. Ich lese immer von irgendwelchen Studien die angeblich die Gefährlichkeit von Cannabis beweisen, wenn man aber Frau Bätzing oder Herrn Westerwelle nach einer Quellenangabe fragt (z.B. auf Abgeordnetenwatch), wird jedesmal die Frage einfach nicht beantwortet!
Ignorieren, statt zu informieren scheint an der Tagesordnung zu sein!
Ich hoffe das diesem Antrag auch mal Taten folgen.
15.2.2009 um 21:10 Uhr | Kommentar von sausi
Vielleicht solltet Ihr mal aufhören diejenigen zu beschimpfen, von denen Ihr etwas wollt - die Legalisierung.
Im Übrigen finde ich weder die Analyse von Steffen noch die Spekulationen hier sonderlich originell.
Zum Beispiel dieser Unfug hier "Was haben die Grünen hinsichtlich ihres Antrags einer Entkriminalisierung von Cannabis zu medizinischen Zwecken-(Geb)rauchern und bezüglich eines erleichterten Zugangs von Cannabissubstanzen für kranke und schwer kranke Patienten erreicht? Was haben sie trotz einhellig positiver Experten-Meinungen zum Thema nach der Absage des Gesundheitsausschusses unternommen?"
Gegenfrage: Was hätten wir denn noch tun sollen? Wir haben einen Antrag gemacht, auf dessen Grundlage die Anhörung mit Experten wie Böllinger stattfand und die in fast allen Punkten die Intention unseres Antrags gestützt hat. Auf das Stimmverhalten der anderen Fraktionen haben wir leider keinen Einfluss.
Oder dieser klugscheisserische Blödsinn: "Warum wurde nicht die Cannabis als Medizin-Zustimmung bekundende Meinung des Leiters der Zentralstelle zur Bekämpfung der Betäubungskriminalität und BtmG-Kommentators Dr. Harald Hans Körner eingeholt?" Vielleicht weil wir Prof. Dr. Böllinger für die Anhörung eingeladen haben und nur einen Gutachter für die Anhörung bestimmen dürfen?
Zum Thema "Reden zu Protokoll". Man muß sicher nicht jede Einzelheit der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages kennen. Man sollte sich aber zumindest ein bißchen kundig machen, bevor hier wild herumspekuliert wird. Jede Fraktion hat nur eine begrenzte Anzahl von Debattenpunkten, also zum Beispiel Anträgen, die sie auf die Tagesordnung setzen kann, die nicht zu Protokoll gegeben werden. Da es eine Menge Themen gibt und das Cannabisthema verständlicherweise nicht auf Platz 1 der Themen steht - gerade in Zeiten der Finanzkrise, müßte man also recht lange warten, bis es einen regulären Debattenplatz gegen würde. Alternativ können dann Tagesordnungspunkte zu Protokoll (das heißt: die Reden werden vorab schriftlich beim Sitzungsdienst des Bundestages eingereicht) gegeben werden. Es ist also kompletter Blödsinn, hier zu unterstellen, Knoche und Terpe hätten die Reden aus Desinteresse zu Protokoll gegeben.
16.2.2009 um 10:30 Uhr | Kommentar von sebb
@sausi: Sorry, ich wollte das Knoche und Terpe in keinster Weiße unterstellen. Bin ja froh, dass so ein Antrag in den Bundestag eingebracht wurde. Ich bin eh davon ausgegangen, dass das ganze Parlament bestimmt, was zu Protokoll gegeben wird und was nicht.
Ich muss leider zugeben, dass mein Allgemeinwissen in Sachen Bundestag nicht sehr groß ist (in Bayern gibts nur 1/2 Schuljahr Sozialkunde am Gymnasium).
Ich denke aber trotzdem, dass gerade in Zeiten der Finanzkrise kein Aspekt außen vor gelassen werden sollte, wie man Millionen oder vielleicht sogar Milliarden Euro Steuergelder einsparen und damit auch noch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen könnte.
"Von Deutschland aus wird sicherlich keine Wende in der Drogenpolitik zu erwarten sein."
Sehe ich ähnlich. Wenn ich genug Geld und Zeit habe, fahre ich nach Wien, dort finden im März doch auch diese Alternativ-Veranstaltungen zu diesem UN-Drogengipfel statt.
Die Hoffnung auf die Grünen habe ich längst aufgegeben. Die sind gar nicht so Grün wie sie immer tun, spätestens seit Joschka Fischer nicht mehr. Wählt Links, denen traue ich es noch am meisten zu etwas frischen Wind in die Sache zu bringen.
Nochwas: Der Arni hat in Kalifornien eine Menge bewegt was die Abgabe von Cannabis an Kranke angeht. Dort gibt es so eine Art Coffeeshop wo man nach Vorlage eines Rezeptes, das vom Arzt ausgestellt worden ist sein Grünzeug bekommt. Wenn das in Amerika möglich ist, unter der Führung eines Republikanischen Gouverneurs, weshalb ist es dann verdammt nochmal so schwer wenigstens nur einen kleinen Teil-Erfolg hier in Deutschland zu erzielen?
Hm... was hältst Du von einer eigenen Partei? Bei 4 Mio. Konsumenten müsste da doch was rumkommen ;)
27.2.2009 um 15:12 Uhr | Kommentar von mampfi
Also, meine Stimme hättet ihr.
10.3.2009 um 5:05 Uhr | Kommentar von Anonym
Lieber Steffen!
So sehr ich Dich und Deine Arbeit schätze, wenn Du bekifft einen Tagesrausch durchziehst (und das warst Du) machst Du Dich und Deine Lobbyarbeit vor den Augen der Kritiker unglaubwürdig.
Love n`Peace Smokey
20.3.2009 um 16:59 Uhr | Kommentar von zumo
Ach was, die Tagesschau sollte meiner Ansicht nach auch bekifft moderiert werden. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn (Schweiz ) :-)
12.4.2009 um 13:59 Uhr | Kommentar von Anonym
Hey Steffen, echt ne coole Sache die Du da am laufen hast! Aber der eine Kommentator hat Recht mit dem was er sagt! Um Deine Glaubwürdigkeit und die Wirksamkeit zu stärken, solltest du das Ganze wirklich im nüchteren Zustand durchziehen! Ansonsten, Super, mach weiter so!
Also ich finde Politik an sich in Deutschland ist viel Gerede um Nichts. Ständig werden irgendwelche Scheinanträge eingereicht, nur um die Wähler damit sozusagen zu beeindrucken. Dabei wissen die Parteien, dass diese Anträge nicht durchkommen werden. Ich glaube nicht, dass Hanf legalisiert wird, bevor ich nicht schon unter der Erde liege, aber es wäre ein anstrebbares Ziel!
mfg Blunt_Master19
19.6.2009 um 18:05 Uhr | Kommentar von Anonym
Ja. Ich sehe das leider auch so, dass die Grünen damit nur Wählerstimmen einsacken wollen.
Schade, dass man sich politisch gesehen, da auf niemanden mehr verlassen kann :(
10.09.2009 um 18:59 Uhr | Kommentar von Anonym
Ihr habt meine stimme
19.10.2009 um 12:01 Uhr | Kommentar von breit nanananaaa
Ja is wahrscheinlich wieder nur stimmenfang :/
legalisiert es doch endlich, und eroeffnet coffeshops wie in holland. Erstens sind solche shops 10ma geiler als ne bar voller Alki´s, und angenehmer als der dealer um die ecke Oo.
greetZ
11.02.2010 um 16:58 Uhr | Kommentar von Hanffreund
Hey Steffen!
Ich muss Anonym & Smokey zustimmen: Deine Arbeit ist gut! Wäre aber um einiges glaubwürdiger/seriöser, und damit auch effektiver, wenn nüchtern betrieben!
Gruß Alex
21.04.2010 um 23:18 Uhr | Kommentar von Anonym
Hallo Steffen, also ersteinmal ein dickes Lob für deine engagierte Arbeit.Ob nun nüchtern oder nicht sei zweitrangig (habe nicht den Eindruck als würde hier nur rumlamentiert!).Was die vermeintliche liberale Drogenpolitische Ausrichtung der Grünen anbelangt... möchte ich eigentlich nicht weiter kommentieren.Fest steht jedoch: Immerhin sind die Grünen die einzigen Partei die sich einigergmaßen realistisch mit dieser Problematik auseinandersetzten.Ja lieber Steffen was kommt jetzt?..der zwar wahre aber mittlerweile völlig abgenudelte Vergleich Cannabis-Alkohol...die Steuer-Keule?...das problem der Existenstenzvernichtung tausender Cannabis Konsumenten...die Kriminalisierung...der Wahnsinn das sich etliche Konsumenten mittlerweile vergiftet haben(Blei,Glasstaub etc.)?? All die aufgeführten Tatsachen sind wie wir alle wissen hierzulande bittere Realität. Mir drängt sich aber je mehr ich über Legalisierung nachdenke immer und immer wieder ein Gedanke auf: WARUM UNTERNIMMT KEINER VON DEN ANGEBLICH MILLIONEN CANNABIS KONSUMENTEN AUCH NUR IRGENDETWAS?????(Die paar Tausend Aktivisten ausgenommen). Manchmal kommt bei mir sogar soetwas wie purer Hass auf. Rumsitzen sich die Birne Zuballern...rumheulen wie schlimm alles ist..aber das Maul nicht aufkriegen..wo sind die Leute? Rauf auf die Strasse heißt das Zauberwort, Druck machen...WIR SIND DAS VOLK!!! Sorry das auch ich wieder einmal schön populistisch werde..aber irgendwann verliert auch der geduldigste Mensch die Nerven.Ich für meinen Teil habe mit der Legalisierung die nie kommen wird abgeschlossen. Armes Deutschland. Trotzdem wünsche ich Dir die Kraft und den Mut nicht aufzugeben. Gruss Ted.
15.11.2010 um 15:55 Uhr | Kommentar von moep
Ich denke nicht, dass die Grünen sich einfach nur Stimmen erkaufen wollen, es gehört wohl einfach zum Image der Partei (Umwelt, Wollpulli, Kiffen) und da ist auch das Problem - wogegen rebellieren wenn es legal ist? Also schön das Profil pflegen und nicht zum Äußersten kommen lassen.
02.07.2011 um 04:29 Uhr | Kommentar von Raver
Das Thema, das Du hier "nur" am Beispiel der Grünen mit ihren proklamierten und versprochenen Bemühungen, die Legalisierung wenigstens voran zu bringen, was sich im Ergebnis als Lüge (ein nicht eingehaltenes Versprechen ist nichts anderes als eine "Lüge") herausgestellt hat mit der Dir vermuteten (aber ganz offensichtlich wahren) Intention, Wählerstimmen zu bekommen, geht weiter über das von Dir dargestellte Beispiel heraus: Das Umsetzen von Wahlversprechen und die objektiv sicht- und bewertbaren Bemühungen hierfür unterliegen weder einer objektiven (und unabhängigen/unbefangenen) Bewertung/Einschätzung noch einer Kontrolle...und das Schlimmste: Diese Lügen werden nicht sanktioniert. In der Wirtschaft wird so eine Vorgehensweise als "unlauterer Wettbewerb" strafrechtlich verfolgt und sanktioniert...hier, wo die Folgen aber viel geacierender und weitreichender sind, werden diese Lügen nicht nur nicht sanktioniert, sie sind eine Weile Stammtischthema (wenn überhaupt...) und geraten dann in Vergessenheit. Die, die unsere Rechte und Wahrheiten vertreten sollen, dürfen uns also scham- und konsequenzlos belügen? Das ist nicht nur peinlich und paradox, eine kurze treffende Beschreibung ist gar nicht möglich, da es im deutschem Wortschatz keinen zusammenfassenden Begriff für "schändlich", "paradox", "moralisch begründete Vorbildsfunktion misachtend", "traurig", "peinlich" (und noch weitere treffende Wörter im zwei bis dreistelligem Bereich) gibt.
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