Logo der CannabiskultourLogo der Cannabiskultour

Liebe Seitenbesucher!
wegen der Cannabiskultour ist diese Webseite bis ungefähr Mitte August im Urlaub. Es werden keine aktuellen Artikel oder sonstige Seiteninhalte entstehen. Ich bitte dafür um Verständnis und empfehle in der Wartezeit einen Besuch auf:

Cannabiskultour - 100 Aktionen zur Förderung der Hanfkultur in Deutschland

Steffen Geyer UsualRedAnt Steffen Geyer - UsualRedAnt

Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung

Weisheit des Tages
The only thing that can save the world is the reclaiming of the awareness of the world. That's what poetry does. (Allen Ginsberg)

11 Lesermeinungen zu "Polizisten sind (keine) Menschen!?"

Auf dieser Seite kannst Du alle Kommentare zum Artikel ansehen und/oder selbst einen Kommentar hinterlassen.


Bisher 11 Kommentare von Lesern

16.06.2010 um 08:56 Uhr | Kommentar von Oliver Becker
Hallo Steffen,

sehr gute Antwort auf die Frage. Es ist besser mit den Polizisten sachlich zu argumentieren. Und wie Du ganz richtig sagst, die wahren Feinde sitzen in den Parlamenten.

Gewaltfreiheit sollte bei uns ganz oben auf der Fahne stehen. Wir sind nicht die "Bösen" sondern die "Guten". Dieses Erscheinungsbild muss den Polizisten verinnerlicht werden, erst dann können wir etwas bewegen,...

Grüße aus Holywood

Oliver
16.06.2010 um 22:45 Uhr | Kommentar von Alice
Hi Steffen.
Dieses Problem ist mir auch schon aufgefallen und ich habe mir auch schon anhören müssen: " POLIZISTEN SIND KEINE MENSCHEN "

Ich hoffe auch, dass sich aus der Szene keine radikale Gruppe gegen den Staat zusammenstellt, denn diese würde den "friedvollen" Leuten nur schaden.

Erst heute habe ich über die Legalisierung von Cannabis diskutiert.
Ich sehe keine Probleme damit, eine solche leichte Droge legal konsumieren zu dürfen. Es macht schließlich auch nicht körperlich abhängig und was in Holland klappt, kann doch auch bei uns klappen. Und wer mich fragt, so muss ich sagen, dass ich Alkohol als eine weitaus gefährlichere Droge einschätze. Alkohol macht körperlich abhängig, führt oft zu Aggressivität und das Thema vom "Koma-Trinken" möchte ich gar nicht erst anschneiden.

Und was Jugendliche (und auch Erwachsene) oft nicht sehen:
DER SINN AM RAUSCH IST DOCH NICHT SICH WEGZUBALLERN, SONDERN DEN ZUSTAND ZU GENIEßEN!!

Eine Legalisierung hätte doch nur Vorteile für den Staat. So könnte man 1) den Schwarzmarkt verringern und 2) Steuern, genauso wie bei Zigaretten, eintreiben. Zudem könnte man Konsumenten eine gute Qualität versichern und somit auch das Strecken unterbinden. Der Staat würde sich wegen unzähligen Anzeigen und Verhandlungen Geld sparen, die meisten Klagen - zumindest bei geringen Mengen - werden doch eh fallen gelassen.

Eine Legalisierung bedeutet für mich, den Interessen des Volkes entgegen zu treten und zudem für den Staat eine Quelle für neue Steuereinnahmen zu schaffen.

Liebe Grüße
Alice
17.06.2010 um 23:41 Uhr | Kommentar von groooveman
Hi Steffen, schön etwas von dir zu hören. Man dachte ja schon der Staatsschutz hat dich nach Guantanmo verbracht hehe ;-)

Also grundsätzlich bin ich nicht der Meinung dass wir versuchen sollten die Polizisten aus dem Konflikt rauszuhalten. Die Polizei ist zwar nur ausführendes Organ und insofern unschuldig am Krieg gegen die Drogen, dennoch richtet jeder einzelne Polizist dadurch immense Schäden an, materielle, physische und psychische. Ich bin nicht bereit ihn als netten Menschen von nebenan zu behandeln wenn er gerade als bewaffneter Räuber auftritt.. Dennoch greife ich ihn natürlich nicht an (wäre auch lebensmüde)
Aber Zivis zu fotografieren wäre doch zum Beispiel wirklich nur Selbstschutz damit keiner denen noch was verkauft. Allerdings scheitert dass weniger an deinem Aufruf dass zu machen sondern mehr an motivierten Leuten die sowas mit der notwendigen Ernsthaftigkeit betreiben..

Dennoch verstehe ich natürlich dass du hier bremsen willst. Die grüne Armee Fraktion braucht keiner und will auch keiner.

Aber so ein "Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen" wäre doch mal ne gute Sache. Es gibt ihn ja, er muss nur mal wieder aktiv werden ;-)
17.06.2010 um 23:46 Uhr | Kommentar von groooveman
Übrigens fällt mir grade so ein: Die Homosexuellen Bewegung hat auch erst richtig Verständniss der breiten Öffentlichkeit bekommen als es die ersten großen Ausschreitungen gab. (Stonewall-Aufstand in New York)Damit begannen Schwule sich nicht mehr zu verstecken sondern sich offen zu zeigen.

Ich sage nicht dass das bei uns genauso sein muss, ich glaube sogar dass wir in den nächsten 10 Jahren wieder eine deutliche Liberalisierung in D bekommen, dank Kalifornien... Aber moralisch würde ich mich im Recht fühlen wenn ich einem Polizisten der mich abzocken will ins Gesicht schlage. Rein moralisch.. Deswegen mach ichs noch nicht.

Hoffe ich hab mich jetzt genug relativiert lol
18.06.2010 um 09:16 Uhr | Kommentar von Frank
Gut, dass du das mal hier sagst. Gewalt gegen die Polizei ist keine Lösung...Keine Gruppierung hat in der Bevölkerung Akzeptanz erreicht, indem sie Polizisten verhauen hat. Die Menschen reagieren da eher ablehnend. Auch wenn in mir auch die Wut aufsteigt, wenn die Polizei mal wieder willkürlich irgendjemanden aus einer Menge herauszieht und vermöbelt.
Denn unter der Polizei gibt es auch solche, die nicht nur die bestehtenden Gesetze schützen, sondern die einfach gerne mal wehrlose verkloppen.
Aber auch in dieser Situation hilft es nicht, wenn alle anderen einzugreifen versuchen.
Viel mehr sollte man die betreffenden Polizisten über Anzeigen und Beschwerden aus der Polizei verbannen lassen...und dass geht eben am besten, wenn man vorher völlig friedlich war und die Cops so gar keinen Grund für ihr Verhalten anführen können.
Wie ist das eigentlich rechtlich mit der Filmerei? Darf man die Polizei bei ihrer Arbeit Filmen? Ist das Material dann gerichtlih verwertbar??
18.06.2010 um 09:34 Uhr | Kommentar von Frank
@groooveman: Das Prinzip -Gewalt findet keine Akzeptanz in der Bevölkerung- gilt aus meiner Sicht auch für den Stonewall-Aufstand, denn der Erfolg der Aktion war ja nicht, dass die Bevölkerung dadurch die Homosexuellen akzeptiert hat, sondern dass die Homosexuellen das als Anlass genommen haben öffentlich zu ihren Neigungen zu stehen. Die Akzeptanz der Bevölkerung kam erst im nächsten Schritt...
28.06.2010 um 14:08 Uhr | Kommentar von snu
Polizisten sind Menschen und somit in der Lage selber zu denken. Sie allein sind für ihr Handeln verantwortlich.
29.06.2010 um 11:40 Uhr | Kommentar von Frank
@snu: Das stimmt schon, aber wenn sie ihren Job behalten wollen, müssen sie machen was der Chef verlangt. Ein Bäcker kann ja auch nicht backen, wie er will, sondern bäckt das, was der Meister befiehlt.
08.07.2010 um 18:06 Uhr | Kommentar von Karl Marcuse
Moin Moin liebe Hanffreunde,

die Frage nach dem Umgang mit den Repressionsorganen des Staates wird nicht nur unter Hanfaktivisten diskutiert, in anderen politischen Bereichen ist es ein alter Hut (anti-atom, G8-Proteste, kapitalismuskritische Bewegungen).
Ein derart restriktives Vorgehen gegen Hanfaktivisten allerdings ist (zmd. mittelfristig) eine neue Erscheinung.
Ich würde nicht nur die anstehenden Wahlen verantwortlich machen, sondern erkenne eine klare Tendenz zur Zerstörung der Graswurzel, da diese ?gefährlicher? wird, woran auch die neuerer (gefühlten) Liberalisierungserfolge in den USA und Tschechien sind. Also evtl. ein Indikator für die höhere Brisanz der Thematik an sich.

Wie aber vorgehen?
Erstmal weiter machen wie bisher und sein Zeug auf Demos zu hause lassen (eigentlich selbstverständlich, aber immer wieder gerne ignoriert), um sich selbst aus der Gefahrenzone zu bringen.
Dies schützt aber nicht gegen die großen Effekte der Außenwirkungen einer enormen Polizeipräsenz auf Demos!
Es macht auf Bevölkerung und Presse nun mal einen anderen Eindruck, ob die Demo von 3,4 Streifenpolizisten überwacht wird, oder von einer voll gepanzerten Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei. Die Demonstration wird im zweiten Fall von Außenstehenden als zumindest bedenklich angesehen, auch weil die Menschen vielfach mit der Praxis der Polizei nicht vertraut sind. Wenn es dann auch noch zu Ausschreitungen kommt, wie aktuell in Polen, wird die Sache kurzfristig noch verschlimmert.
Demonstrationen sollten trotz dessen weiter durchgeführt werden, 1. um eine demokratische Legitimation für unser Anliegen zu erzeugen, 2. um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen um somit 3. eine Politisierung in Drogenfragen bei der Bevölkerung zu erzeugen die in ihrer Konsequenz dazu führt, dass 4. polizeiliche Restriktionen zunehmend als falsch und unangemessen angesehen werden.
Dazu tragen sicherlich auch externe Faktoren bei, wie zum Beispiel die generell (hoffentlich) stattfindende Politisierung im Zuge der Wirtschaftskrise und der Krise des kapitalistischen Systems im ganzen.
Aktionen des sozialen Ungehorsam (Stichwort ?Flash-Smoke?) sind ein legales[?] und effektives Mittel um zusätzliche Öffentlichkeit und auch Druck herzustellen. Ein Beispiel für den partiellen Erfolg von sozialem Ungehorsam sind/ waren die Hörsaalbesetzungen in vielen deutschen Unistädten, die das Thema erst in den Fokus der Öffentlichkeit tragen konnten ? was bundesweite Demonstrationen mit 500.000 Beteiligten fünf Monaten zuvor nicht vermochten.
Übrigens steigt aktuell auch in diesem Bereich die Repression seitens der Polizei und sogar des Verfassungsschutzes bzw. des Staatsschutzes.
Kreativer Protest ist von Nöten, aber ist seinerseits, wie auch aktuell der Flash-Smoke, von staatlicher Repression bedroht. Der Kampf den du, Steffen, begonnen hast, zielt ja auch genau auf die Aufgeklärtheit der Bevölkerung ab und setzt ein gewisses Menschenbild voraus, nämlich dass jede Person bereit ist, seine Position kritisch und reflektiert zu untersuchen. Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft sich auf diesen Zustand hin bewegt und dass die Flash-Smokes einen Beitrag dazu leisten können.

Nun aber wieder zum eigentlichen Thema. Die Frage des Vorwarnsystems auf Festivals und der (angebliche) Weg zu einer militanten Grünen Armee Fraktion.
Zu der Festival-Aktion: Ich sehe keinerlei Gründe auf ein Frühwarnsystem zu verzichten, es ist weder illegal, noch werden die Beamten angegriffen oder verunglimpft! Die Antwort der Polizei wird hierauf allerdings zu noch restriktiveren Kontrollen an anderen Stellen führen. Vielleicht werden die Kontrollen bei der Anfahrt (die man auch kommunizieren sollte) verschärft, oder die Zivis treten weniger Sichtbar und zu fiesen Zeitpunkten auf. Selbst Radarkontrollen werden im Radion durchgesagt, stört auch niemanden. Und wenn es der Mehrheit der Beamten eh nur darauf ankommt ihren Job zu machen, wie zuvor postuliert, dann sollten sie auch solche Maßnahmen seitens der Aktivisten verstehen können!
Zur sg. GAF: Cannabis war in der linken Szene der \"68 ein fester Bestandteil der Protestkultur, doch Cannabis allein war nie so brisant, als das sich hier eine militante Aktion hätte bilden können.
Ich bin fest davon überzeugt, dass es heute ebenfalls nicht möglich wäre das Thema Cannabis isoliert für eine GAF zu mobilisieren.
Zusammengefasst: Ich trete ein für eine weitere Radikalisierung der Cannabisbewegung ein, wenn man den Radikalismusbegriff in seiner ursprünglichen Wortdefinition versteht. Denn wenn man dies tut, ist jede Bestrebung zur umfassenden Novellierung der Drogenpolitik von Natur aus radikal!
Des weiteren bin ich dafür, Aktionskonzepte zu erproben, mit denen in anderen sozialen Bewegungen gute Erfahrungen gemacht wurden. Evtl. kann es hier hilfreich sein, ein wenig zu Networken und mal bei Greenpeace, BUND, Attac etc. zu schauen, was da so geht. Selber kreativ sein ist natürlich nicht verboten (und unter gewissen Einflüßen kommt man auf witzige Ideen...)

Zum Verhalten gegenüber Beamten (aus Hundertschaften) im Einsatz.
Wenn man häufiger bei kritischen Demonstrationen anwesend war, dann weiß man, wie sich die Polizei in der Praxis verhält: Personen die Demonstrationen anmelden werden schikaniert und eingeschüchtert, mit unsinnigen doppelten Belehrungen inkl. Videoaufzeichnungen belästigt etc., die Demo-Teilnehmer werden durch ein enormes Aufgebot eingeschüchtert und von der Bevölkerung separiert, wenn man nach Dienstnummer oder Namen der Beamten fragt, geben diese beides meist nicht heraus (obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind).
Die Schikane ist gewollt und reicht bis bewussten Provokationen!
Es ist richtig, dass der Beamte im Dienst ?seine Pflicht? tut. Er muss die Befehle die im Gegeben werden ausführen und er darf in diesem Moment nicht reflektieren und nicht frei Denken (alles das nicht, was einen freien Menschen ausmacht).
Wenn der Beamte allerdings außer Dienst ist, dann hat er die Möglichkeit zu reflektieren und sich zu überlegen, ob sein Handeln moralisch korrekt ist und die Einsätze verhältnismäßig sind.
Er tut seinen Dienst also aus einer tieferen Überzeugung auch dahingehend, dass das System das er repräsentiert und verteidigt gerecht und fair ist.
Er ist sich also bewusst in dem was er tut und in dem warum er es tut. Er gibt aus einem festen Glauben in die Herrschaft freiwillig seine eigene Meinung auf oder verrät sie bewusst. Ich weiß nicht welche der beiden o.g. Fälle die naturgegebenen Eigenschaften des Menschen mehr verhöhnt, klar ist aber, dass eben nicht nur unsere Freunde in den Parlamenten der "Feind" sind, sondern, dass alle drei Bereiche der Staatsgewalten und deren Repräsentanten zu verurteilen sind!
Gerade, dass Polizisten Menschen sind macht die Sache ja so unerträglich!
Mir ist klar, dass die Wahrnehmung in der breiten (nicht doppeldeutig!) Öffentlichkeit der momentanen Gesellschaft noch sehr vom "Freund und Helfer"-Bild geprägt ist, was für Streifenpolizisten meist zutrifft, nicht aber für das Repressions- und Angstorgan Hundertschaft!
Dieses Bild muss korrigiert werden, allerdings liegt dies außerhalb des Handlungsspielraumes von Hanfaktivisten.

Bis die Tage
peace!
23.11.2010 um 02:08 Uhr | Kommentar von leslie
Polizisten sind meist Suffköppe. So wie der ganze Beamtenapparat. Also der natürliche Feind des Hanfkonsumenten.

Bei Bullen sind Grass und Hasch verloren.
Mlg
08.01.2011 um 05:28 Uhr | Kommentar von Anonym
Wieso, was hat die Polizei denn gegen Drogen? Ohne die Zivilpolizei würde doch keiner harte Drogen an Kinder verkaufen, oder irgendwelchen Hartz IV Empfängern den Kokainkonsum finanzieren! Die sind so drauf, dass sie sinnlos in der Gegend rumballern! Wegen denen denkt man doch jetzt, man könnte 15g 92% Kokain konsumieren! Dachte schon, dass die ganz allein für die Drogenstatistik verantwortlich sind.

Eigenen Kommentar abgeben

Deine Meinung ist hier ausdrücklich erwünscht. Sag mir in einem Kommentar, was Du von diesem Artikel hältst, gib Tipps für Recherchen oder schlage neue Themen vor!

Kommentarfunktion

Diese Felder kannst Du leer lassen




- Hier muß was stehen :)

Wegen andauernder Versuche, die Kommentarfunktion für allerlei Angriffe auf meine Seite zu nutzen, mußte ich die Nutzung von HTML in den Kommentaren leider deaktivieren.

Wenn du interessante Links oder Bilder zum Thema hast, dann kopiere bitte die URL in den Kommentar. Ich wandle deine Empfehlung dann händisch in klick- bzw. ansehbare Inhalte um ;)


Spamschutz - Bitte die Ziffer sieben eintragen.

Weitere Seiteninhalte

Ergänzende Funktionen

↑↑ Zurück nach oben! ↑↑