Logo der CannabiskultourLogo der Cannabiskultour

Liebe Seitenbesucher!
wegen der Cannabiskultour ist diese Webseite bis ungefähr Mitte August im Urlaub. Es werden keine aktuellen Artikel oder sonstige Seiteninhalte entstehen. Ich bitte dafür um Verständnis und empfehle in der Wartezeit einen Besuch auf:

Cannabiskultour - 100 Aktionen zur Förderung der Hanfkultur in Deutschland

Steffen Geyer UsualRedAnt Steffen Geyer - UsualRedAnt

Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung

Weisheit des Tages
The only thing that can save the world is the reclaiming of the awareness of the world. That's what poetry does. (Allen Ginsberg)

2 Lesermeinungen zu "Mehr Drogentote durch (Heroin)Legalisierung?"

Auf dieser Seite kannst Du alle Kommentare zum Artikel ansehen und/oder selbst einen Kommentar hinterlassen.


Bisher 2 Kommentare von Lesern

22.07.2011 um 21:36 Uhr | Kommentar von Anonym
Eines der größten Argumente für die legalisierung ist, dass wir als Gesellschaft einen Teil unserer Mitmenschen kriminalisieren >>> einsperren ? und in die Verelendung treiben. Ich spreche jetzt größtenteils von Konsumenten harter ? teuerer Drogen ? aber letztenendes gilt es für jeden, der illegale Drogen konsumiert.

Was bleibt jemandem der weiss er ist auf eine bestimmte Substanz angewiesen ist. Eigentlich hat er gar keine Wahlmöglichkeit. Er muss sich ständigen Abstinenztherapien unterziehen, die aber nur bedingt wirken. So etwas funktioniert nicht auf Zwang. An diesem Punkt sind viele seit Jahren hängengeblieben, die elend am Bahnhof zu sehen sind. Hangeln sich von Therapie zu therapie ?dazwischen ist jede Selbstachtung und reflektiertes Handeln verschwunden.

Welche Möglichkeiten hat jemand, der sich für harte Drogen entschieden hat? Entweder hat er einen Job, in dem er viel verdient, hat gut Geld geerbt oder er muss etwas illegales tun. Das naheliegenste ist natürlich selbst Drogen zu verkaufen. Denn bei jedem Geschäft kommt es darauf an, wie man es macht. Es ist gewaltfrei und man muss niemandem etwas aufzwingen oder stehlen. Man geht zu den Leuten, die es brauchen ? und die sind verdammt dankbar für halbwegs saubere Drogen.

Süchtige brauchen die Droge nun mal. Wenn man selbst noch etwas Ehre in sich hat, den Ehrgeiz hat, möglichst gute, reine Drogen anzubieten, sich die Käufer gut aussucht (d.H nur an langjährige Süchtige über 21 verkauft) und keine astronomischen Gewinnsummen aufschlägt, ist dealen für einen Süchtigen noch das geradlinigste, was er tun kann, wenn es keine legalen Möglichkeiten gibt Geld zu verdienen.

Und wir sperren solche Leute in den Knast. Teilweise jahrelang. Unsere Gesetze sind für solche Leute gar nicht ausgelegt. Denn je reiner die Droge ist, desto mehr Strafe gibt es. Man sollte doch denken, dass das verschneiden/strecken unter Strafe gestellt werden sollte, da es die Konsumenten körperlich schädigt. Aber wir lieben unsere Klischees zu sehr: der geldgierige Dealer, der vor den Schulhöfen steht.

Versteht mich nicht falsch, ich will hier nichts schönreden. Aber ich finde, ob man seinen Körper durch Drogen schädigt, ist eine persönliche Entscheidung. Man gewinnt etwas ? man verliert aber auch viel. Laut Gesetz haben wir aber nicht die Freiheit. Und dieses Gestz stammt noch von Hitler!!! Ich will auch nicht das dealen verherrlichen ? es gibt hier natürlich Auswüchse von Gewalt und Ungerechtigkeit! Aber es gibt eben auch die andere Seite. Es sitzen so viele Leute in den Knästen wegen Drogenhandels oder -konsums, die einfach nicht dorthin gehören.

Ich suche nach einer Möglichkeit hier gesellschaftlich mal endlich etwas zu ändern!!!
30.08.2011 um 01:08 Uhr | Kommentar von Andreas (37)
Ich bin selbst ein sogenannter Ex-User von harten Drogen wie Heroin, Kokain, Benzodiazepine. Heroin war jedoch meine Hauptdroge. Es hat mir wahrlich geholfen, mit meiner ausweglosen Situation, meiner permanente (auch emotionalen) Überforderung und mit meinen Traumata besser klarzukommen. Da das Zeug aber illegal und somit wahnsinnig überteuert war/ist, musste ich kriminell werden. Ich entschied mich, klauen zu gehen. Und so war ich gezwungen, meinen Tag der Geld- und Drogenbeschaffung zu widmen. Arbeiten war für mich nicht mehr drin.
Wäre das Heroin zu der Zeit legal z.B. über einen Apotheker erhältlich gewesen, hätte ich mich auch weiterhin um meine berufliche Zukunft kümmern können. Außerdem wären mir und der Gesellschaft mehrere Gerichtsverfahren und -verhandlungen, Entgiftungen und teure Therapieaufenthalte (die mir durch den dort ausgeübten Druck sogar noch erheblich geschadet und mich gar retraumatisiert haben) erpart geblieben.
Alles in allem kann ich für mich nur behaupten, dass eine Heroin-Legalisierung sehr sehr viele Vorteile mit sich gebracht hätte. Und ich hoffe für alle Betroffenen, dass der Stoff bald freigegeben wird.

Eigenen Kommentar abgeben

Deine Meinung ist hier ausdrücklich erwünscht. Sag mir in einem Kommentar, was Du von diesem Artikel hältst, gib Tipps für Recherchen oder schlage neue Themen vor!

Kommentarfunktion

Diese Felder kannst Du leer lassen




- Hier muß was stehen :)

Wegen andauernder Versuche, die Kommentarfunktion für allerlei Angriffe auf meine Seite zu nutzen, mußte ich die Nutzung von HTML in den Kommentaren leider deaktivieren.

Wenn du interessante Links oder Bilder zum Thema hast, dann kopiere bitte die URL in den Kommentar. Ich wandle deine Empfehlung dann händisch in klick- bzw. ansehbare Inhalte um ;)


Spamschutz - Bitte die Ziffer sieben eintragen.

Weitere Seiteninhalte

Ergänzende Funktionen

↑↑ Zurück nach oben! ↑↑