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Gedanken über Drogenpolitik, Cannabis und die Legalisierung

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4 Lesermeinungen zu "Cannabis - Teufelsdroge oder Wundermittel?"

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Bisher 4 Kommentare von Lesern

12.3.2009 um 5:53 Uhr | Kommentar von Anonym
Danke fuer die Infos. Insbesondere die geschichtlichen Hintergründe des Verbots sind einleuchtend und entäuschend zugleich. Immer wieder die deutschen Pharmariesen mit ihrem Heroin und Kokain. Es wird desto peinlicher, je mehr historische Fakten bekannt werden.
12.3.2009 um 18:03 Uhr | Kommentar von everNOOB
Naja, ich hab mir mal die Flashversion angeschaut. Der Artikel kommt eher negativ für das Anschaungsbild von Hanf rüber. Vor allem das Interview von dem netten Staatsanwalt oder der Suchtberaterin die jeden Kiffer als Suchti hinstellt.

Aber naja, was will man machen. Bin froh, dass durch Dich wenigsten auch positive Seiten genannt worden sind. Mal schauen, evtl. kriege ich noch die Druckversion in die Hand. Bin öfter mal in Würzburg unterwegs.
19.3.2009 um 18:29 Uhr | Kommentar von Carlos
Also ich freue mich natürlich, wenn das Thema zur Sprache kommt oder vielmehr öfters in der Gesellschaft diskutiert wird, "nur" leider hat es immer den gleichen schlechten Beigeschmack.

Erstmals im 17. Jahrhundert als Nutzhanf angebaut, das ist so nicht korrekt ist, aber das wäre / ist das kleinste Problem.
Generell finde ich gut, das man Menschen helfen will, wie in diesem Fall das mindzone anstrebt, weniger gut finde ich, dass "Kiffer" wieder pauschalisiert werden, wie in dem Absatz - Null Bock Mentalität - nichts mehr auf die Reihe kriegen etc.

Auch die sogenannten sozialen Probleme (auf die körperlichen gehe ich gar nicht erst ein) entstehen meiner Meinung nach nur deswegen, weil man befürchten muss, gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden bzw. kriminalisiert. Es ist definitiv einfach eine Charaktersache, wie viel und ob man konsumiert oder eben sein Leben auf die Reihe kriegt.

Gut und gleichzeitig lächerlich finde ich das da steht: 93 Prozent gelegentlich / regelmäßig Alkohol trinken, (He, ich hab nix dagegen, nicht mein Bier) aber würde man zugeben in der Form Cannabis zu konsumieren, Führerschein ade.

Das Sie zum Thema Legalisierung nichts sagen kann, einerseits verständlich man ist ja da um jemand zu helfen, außerdem ist ja Sponsor das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und die werden diesbezüglich so halten wie bisher.

"Dabei ist es völlig egal ob diese legal oder illegal ist" - Ist es eben nicht!

Zum zweiten Interview, nun Bilder sprechen Worte, nein das ist jetzt zu persönlich, sorry. Einerseits weiß ich grad nicht, was ich davon halten soll oder dazu schreiben soll, außer - Milieu ist ja wieder eindeutig abwertend, oder?

Zum dritten Interview brauch ich nicht viel sagen, da stehe ich voll dahinter und das ich es wichtig fände, das eben wahrheitsgemäß darüber diskutiert wird.

Zum vierten Interview, interessant wäre für mich auch die Frage gewesen, im welchen Verhältnis stehen die Kosten der Strafverfolgung gegenüber der "Einnahmen" bzw. wie hoch fielen die insgesamt aus?

"Entscheiden wir nach Umständen des Einzelfalls" - Ich behaupte jetzt mal, bin ich aus gutem Hause, habe Geld bzw. guten Anwalt, Job (soll nicht heißen, das ich jemand das nicht gönne) etc. habe ich wesentlich mehr Glück als jemand der aus der "Gosse" kommt oder jemand der einfach dazu steht.

"Von der Strafverfolgung absehen" - Och, isses nicht nett? Sorry, der eigentliche Grund ist doch eher, das es höchstens unwirtschaftlich ist, für die Führerscheinstelle ist es doch viel besser, hat man zum einen eine Beschäftigung, dazu ein paar Gebühren, danach kurbelt man die Wirtschaft an, da teure Maßnahmen wie Screening, Gutachten etc. nötig sind und der "Täter" bekommt auf eine andere Art und Weise seine Strafe.

"Führerscheinentzug ist das kleinere Übel" - seine Freiheit in Sachen Mobilität zu verlieren, folgen meist Erwerbslosigkeit bis hin zur Insolvenz usw. Im Endeffekt ist es einfach eine andere Art der Strafverfolgung.

"Man kann aber nicht den Umkehrschluss ziehen und sagen, dass jeder, der Cannabis raucht, zum Heroinkonsument wird." - Das ist so ziemlich der einzige sinnvolle Satz. Einstiegsdroge ist für mich nach wie vor eine Mär.

Bullshit, Bullshit, aargh man könnte schreien, es ist schwer, sachlich zu bleiben und nicht die Wand hochzugehen, bei soviel "Schmarrn" ( wie man auf bayrisch sagt).

Vor allem die drei letzten Absätze sind so ziemlich das Letzte, eigentlich sollte ich ja das Gewäsch gewohnt sein, lese ich doch das gleiche bei Bätzing, Eichhorn & Co.

Eins noch, ich kann, will und werde das nicht so hinnehmen, "nur" weil es eine Entscheidung des demokratisch legitimierten Gesetzgebers ist.
27.3.2009 um 14:45 Uhr | Kommentar von Heinrich, Ralf
Zunächst einmal möchte ich vorausschicken, daß alle die diese Tatsachen und die original Dokumente bei mir einsehen konnten , hinterher ihren wenn auch nur gering vorhandenen Glauben an den sog. Rechtsstaat endgültig verloren haben.
Ich habe für alles was ich behaupte schriftliche Beweise, deswegen habe ich auch keine Probleme alles das öffentlich zu behaupten, denn die werden einen Teufel tun und ihre eigenen kriminellen Machenschaften, die ich wie gesagt beweisen kann, an die große Glocke zu hängen.Ich bringe mein Beispiel, damit ihr euch keine Illusionen macht wer da gegen die Kiffer kämpft und mit welchen Mitteln.
Meiner Meinung nach leben wir in einer Bananenrepublik in der jeder Drogenbulle machen kann was er will, und gegen Canabiskonsumenten für diese Leute jedes Mittel erlaubt ist, wie ich jederzeit beweisen kann.
Jetzt zu meiner Geschichte:
im Jahr 2001 bekamen die Zollbehörden von der spanischen Polizei, Papiere geschickt, wonach sie mich mit einer kleinen Menge Haschisch erwischt haben wollen.
Das Verfahren deswegen ist definitiv eingestellt worden, weil mir nichts davon nachgewiesen werden konnte, auch in Spanien bin ich nie deswegen verurteilt worden.
Der Zoll hat mir aber die Wohnung durchsucht, nicht mal eine Spur von Canabis gefunden, und nach einer Weile den Kommentar losgelassen (Dafür gibt es Zeugen) "wenn nicht das , dann halt was anderes". Daraufhin hat man meinen Mietvertrag beschlagnahmt, behauptet es wäre ein Scheinmietvertrag,ich hätte mit meiner Vermieterin ein eheähnliches Verhältnis und würde aus diesem Grund Sozialhilfebetrug begehen, ich bekam zu dieser Zeit Sozialhilfe.
Bei der vom Zaune gebrochenen Gerichtsfarce (also Strafferfahren wegen Betrug, möchte nicht wissen was das den Steuerzahler alles gekostet hat), legte meine Vermieterin die Bescheinigung des Finanzamtes vor, wonach die Mieteinnahmen versteuert waren, und somit der Mietvertrag ein gültiger echter Vertrag. Man kann sich ja gut die Fressen dieser Justizmafia vorstellen, die sie einschließlich Richter gezogen haben, als die mich freisprechen mußten.
Nahdem sie jetzt mit ihrer Kriminalisierungsaktion gegen mich ein zweites Mal kläglich gescheitert waren, probierten sie es nun ein drittes Mal, diesmal versuchten sie den Weg über das Verwaltungsgericht, und wie die den Canabiskonsumenten gegenüber eingestellt sind, das wissen aufgeklärte, informierte Menschen schon lange.
Desweiteren ist in Verwaltungsgerichtsprozessen die Beweislast umgekehrt, das heißt die behaupten was und der Bürger muß beweisen daß es nicht zutrifft, in meinen Augen ist das alleine schon Nazimäßig.
Also haben sie einfach behauptet, ich hätte in den letzten Jahren verdeckte Einkommen gehabt(Wohlgemerkt, ohne gegen mich noch einmal einen Strafprozess wegen Betrug zu machen, denn dann hätten sie ihre Behauptungen ja beweisen müssen, das konnten sie nicht. Schwarzgeld hat man sowieso bei mir nicht gefunden, kein Wunder).
Um also überhaupt einen Vorwand für eine solche Behauptung zu haben, denn Einnahmen aus dem Handel mit Drogen fiel ja weg, hat man sich aus Spanien einen Wechselbeleg einer Bank über die Einwechselung von DM in Pesetas im Wert von 2000 Euro faxen lassen, auf dem ja weil nicht von mir, auch nirgendwo mein Name steht. Diesem Fax hat man auf der Rückseite eine Quittung vom Flughafen Malaga aufkopiert (die sogar echt ist, weil ich mal für einen Freund sein abgeschlepptes Auto vom Parkdeck abgeholt habe,was ich nie bestritten habe (auch ein Sozialhilfeempänger hat mal das Recht einen kostenlosen Urlaub bei seinen Freunden in Spanien zu machen) auf der Quittung steht klar drauf was es ist, nämlich eine Parkquittung, die nichts aber auch garnichts mit einem Bankbeleg zu tun hat, man hat halt durch das zusammenkopieren irgendwie meinen Namen auf diesen Bankbeleg bringen wollen, und wenn´s nur auf der Rückseite ist.
Man hat danach behauptet, man hätte diese Belege bei der Durchsuchung in meiner Wohnung gefunden. Es handelt sich dabei also klar um eine Urkundenfälschung die mir untergeschoben worden ist. (Wieviele Straftaten diese Bullen insgesammt gegen mich verbrochen haben will ich garnicht aufzählen)Und jetzt kommt der Hammer, die müssen sich bei ihrer Fälscherei nicht mal Mühe geben!
In der unteren Ecke dieses angeblich bei mir gefundenen Bankbeleges steht ganz kleingedruckt der Vermerk "Para el Banco", was übersetzt heißt daß es sich bei diesem Beleg um die Ausfertigung für die Bank handelt.Diese geht vom Schalter direkt in den Banktressor, und kann so nur den Weg von der Bank zur spanischen Polizei und von dort, garantiert auf Anfrage (da tut man sich halt mal unter Bullen einen kleinen Gefallen)zum deutschen Zoll gefaxt worden sein.
Das heißt, der Beleg kann niemals in meiner Wohnung gefunden worden sein, denn dann würde auf ihm stehen " Para el Cliente" was heißt wen wundert`s "Für den Kunden".
Auf Grundlage dieser kriminellen Machenschaft wurde ich zur Rückzahlung von 35 ooo Euro verdonnert, wovon die natürlich keinen Cent kriegen, denn ich bin Hartz 4 und außerdem arm wie ne Kirchenmaus, so viel Kohle hab ich in meinem Leben noch nie in Natur gesehen geschweige denn besessen.
Mein Leben ist damit praktisch vorprogrammiert,denn das Urteil ist nicht mehr anfechtbar und alles was ich noch einmal in meinem Leben über den Hartz IV - Satz hinaus verdienen würde, würden sie mir wegnehmen, also verdien ich es halt nicht, denn würde ich nur einen Cent bezahlen würde ich diese Verbrecher im Staatsdienst damit auch noch legitimieren.
Als ich dagegen Anzeige erstatten wollte hat mir mein Anwalt gesagt, "Deine Beweise mögen noch so gut sein, aber du wirst keinen einzigen Staatsanwalt in Deutschland finden, der gegen den Zollbullen und alle die mit gefälscht und untergeschoben haben (Bürgermeister, Kreisrechtsausschuß) ein Stafverfahren macht".
Ich finde das höchst bedenklich, da soetwas ja auch jederzeit Menschen passieren kann und sicher auch passiert ist, die sich weniger gut wehren können wie ich, die werden dann ihrer Freiheit beraubt , weil sie vielleicht nicht mal merken das ihnen etwas untergeschoben worden ist. Außerdem, wer Papiere unterschiebt, macht das natürlich auch direkt mit Drogen.
Tut mir leid Euch dermaßen zu desillusionieren, aber das Recht ist in diesem Lande schon lange tot, deswegen sit eurt Kampf eigentlich gegen Windmühlen, aber in jedem steckt ja ein kleiner Don Qichotte, deswegen
gibt es einen kleinen Lichtblick.
Ich bin seit einiger Zeit Mitglied der Partei DIE LINKE und werde mit höchster Warscheinlichkeit mit einigen Genossen zusammen möglicherweise mit über 20% in den Verbandsgemeinderat gewählt werden.
Das versetzt uns in die Lage diesen Bürgermeister der alles mit vom Zaun gebrochen hat, von seinem 6000 Euro Job direkt in die Wüste zu schicken, für mich eine kleine Genugtung.
Lieber ehrenhaft im Kampf untergehen als einfach so klein beigeben und sich zur Schlachtbank führen lassen. Wehrt euch trotzdem, und vielleicht kann man doch wenigstens ein paar kleine Nadelstiche verteilen. Ich erwisch zwar jetzt nicht alle, aber wenigstens einen dieser Verbrecher krieg ich jetzt unweigerlich an den Eiern und zwar aus einer Richtung aus der er es nicht erwartet hat.

mit aufmüpfigem Gruß

Ralf

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