Wir Patienten hoffen, dass es lieber heute als morgen zu einer Veränderung der Situation kommt, die im Handauflege-Versuchsangebot des BfArM (statt Cannabis) ihren bisher absurdesten Höhepunkt gefunden hat.
27.10.2008 um 13:02 Uhr | Kommentar von Sims
Cannabis ganz verbieten! Auch die Wissenschaft soll Abschied nehmen!
27.10.2008 um 23:27 | Kommentar von Steffen
Ola Sims!
Dem kann ich leider ganz und garnicht zustimmen. Cannabis hat das Potential Millionen Menschen eine nebenwirkungsarme und billige Medizin zu sein. Das Leid und die Schmerzen der Patienten wegen ideologischer Grabenkämpfe unnötig zu verlängern, ist mit meiner humanistischen Weltsicht schlicht unvereinbar.
Von mir deshalb ein eindeutiges Ja zu Cannabis als Medizin - Ja zum straffreien Anbau, Erwerb und Besitz für Patienten und Ja zur Kostenübernahme von Dronabinol als Mindestlösung!
Mit hanfigen Grüßen Steffen
11.3.2009 um 0:22 Uhr | Kommentar von Francesco L
Den Kranken ihre einzige Medizin zu verwehren, zeigt nur wie langweilig den Politikern ist. Würde mich freuen, wenn einer von denen mal AIDS am besten noch 30 Stuhlgänge täglich bekommt und er sie durch Cannabis Linderung verspürt.
Wie soll einer 400-800 Euro pro Monat zahlen, um sich dann als Versuchskaninchen hinstellen, wenn 5 Pflanzen Indoor zum medizinischen Gebrauch und auch als Genussmittel erlaubt wären, würde nicht die Mafia verdienen, sondern der Staat und alle Konsumenten wären nicht von Blei, Brix, Talkum, Quarzsand, Glas, Zucker etc. verseucht.
Und nicht nur in Leipzig, überall in Deutschland - Wer gibt schon beim Arzt an, dass er Kiffer ist - Wohl nur einer von 10.000. Selbst wenn's im ganzen Körper brodelt von Streckmittel.
Ich finde diese Legalisierung nicht in Ordnung. Es wird schon die Droge Alkohol genug verharmlost und wenn andere Einstiegsdrogen nun auch noch dazu kommen, wird es noch mehr Süchtige geben. Vielleicht mal auf http://www.forum-alkoholiker.de schauen, wie weit so ein Suchtleben geben kann. Gerade Alkohol ist eines der schlimmsten Drogen, weil sie legal ist.
05.05.2010 um 09:45 Uhr | Kommentar von Steffen
Ola Gerd!
Es geht bei der Legalisierung NICHT darum, eine "neue" Droge auf die Leute loszulassen. Sie ist längst hier! Cannabis ist seit tausenden Jahren Teil unserer Gesellschaft und wird aktuell von rund 4 Millionen Deutschen genutzt. Deine Angst, dass wesentlich mehr Menschen zu legalem Cannabis greifen würden, halte ich für unbegründet. So ist der Anteil der Kiffer z.B. in den Niederlanden deutlich geringer als in den USA, obwohl die Niederlande ein vergleichsweise liberales Drogenrecht haben, während in den USA harte Strafen drohen.
Im Übrigen werden Drogen (auch Alkohol) nicht harmloser, wenn man sie verbietet. Eher ist das Gegenteil der Fall, weil der Schwarzmarkt weder Qualitätskontrollen, noch Jugendschutzvorschriften kennt. Streckmittel, soziale Ausgrenzung und eine höhere Angstschwelle, die zur Inanspruchnahme von Hilfsangeboten überwunden werden muss, sind ebenfalls negative Folgen der Kriminalisierung des Umgangs mit Drogen.
Sicher gibt es mit dem legalen Suchtmittel Alkohol Probleme - Der Blick auf die Prohibition in den USA lehrt jedoch, dass sich diese Probleme bei einem Alkoholverbot noch drastisch verschlechtern können! Lieber legal Saufen/Kiffen/Sniefen und wir können alle gemeinsam auf die Betroffenen achten, als heimlich illegalisierte Stoffe konsumieren und alleine in der Gosse oder im Bahnhofsklo verrecken, oder?
Noch immer geht unsere Gesellschaft am Alkoholismus zugrunde, aber die Kiffer... die jagen SIE! Das ist absurd. Nikotin als Einstiegsdroge ist leicht zu beschaffeb. Auch für Minderjährige!!! Die Konsequenz: FREIHEIT FÜR ALLE! Drogen legalisieren!!!
Drogen bleiben Drogen. Egal ob sie legalisiert werden oder verboten sind. Viel wichtiger finde ich die Aufklärung, wohin Drogen führen können.
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Am 19.05.2008 wurde ich zu einer Geldstrafe verurteilt, weil ich auf der Hanfparade 2006 "illegal Cannabis angebaut" haben soll. Dabei handelte es sich um THC-armen Nutzhanf!
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