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Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung

Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten (Teil 3)

Bevor wir uns heute den meiner Meinung nach stärksten Legalisierungsargumenten zuwenden, die das Leben der nichtkonsumierenden Bevölkerungsmehrheit beeinflussen, und damit die Serie abschliessen, noch einmal eine kurze Zusammenfassung meiner Top-10-Liste:

  1. Der Schwarzmarkt kennt keinen Jugendschutz
  2. Drogenkriminalität fördert Unfreiheit
  3. Illegalität verschärft Suchtprobleme (von Angehörigen)
  4. Nichtkonsumenten als Opfer polizeilicher Maßnahmen
  5. Steuereinnahmen vs. Verfolgungskosten
  6. Schwarzgeld aus dem Drogenmarkt unterminiert die Finanzwirtschaft
  7. Drogengeld finanziert Geheimdienste und Terror

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Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten (Teil 2)

Ein Drogentoter macht noch keine saubere Bahnhofstoilette! (Willy de Ville, US-amerikanischer Bluesmusiker)

Schuldenuhr - Foto: Henry Muehlpfort “Schuldenuhr”
Foto: Henry Muehlpfort

Nachdem ich mich im 1. Teil der Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten u.a. mit den Kollateralschäden der Polizeiarbeit gegen Drogenkonsumenten und den Folgen des durch die Prohibitionspolitik fehlenden Jugendschutzes beschäftigt habe, geht die TOP-10-Liste heute mit dem leidigen Thema “Geld” weiter.

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Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten (Teil 1)

Dieser Artikel erschien zunächst in der Novemberausgabe des Hanf Journals.

Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen. (Thomas Carlyle, schottischer Essayist)

In unregelmäßigen Abständen werde ich von “Erstengagierten” gefragt, was man den Duftes tun könne, um die Legalisierung von Cannabis (und anderen Drogen) zu fördern. Nach den üblichen Hinweisen auf die Beteiligung an Demonstrationen wie der Hanfparade und den erwartbaren Gegenargumenten (Kein Geld feat. zu weit weg) führen zwei Drittel der einschlägigen Gespräche im Anschluss zu meiner Lieblingshausaufgabe “Sprich jeden Tag 5-10 Minuten mit einem Nichtkonsumenten über die Legalisierung”.

Meine Top-10-Antworten auf die dann unvermeidbare Frage “Was sagt man denn da?” habe ich in der folgenden Liste “Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten” zusammengefasst.

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Sechs Thesen für Diskussionen über Drogenpolitik

Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut - Das ist die Kunst des Lebens. (Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller)

Der überaus fleißige, bündnisgrüne Drogenpolitiker Maximilian Plenert hat gestern auf seinem Blog “Alternative Drogenpolitik” eine Sammlung von “sechs Thesen für einen Minimalkonsens in der Diskussion über Drogen” veröffentlicht. Obschon ich den Grundgedanken, argumentative Mindeststandards zu benennen, grundsätzlich richtig finde, kann ich mich Max bei seinen Thesen nicht anschließen.

UPDATE: Max hat mich darauf hingewiesen, dass die sechs Thesen einem Strategiepapier der britischen Drogenpolitikorganisation “Transform” entnommen sind.
Sie stammen aus “Tools for the Debate” (ab Seite 20), dienen als Zwischenüberschriften und sind mit Erklärungen versehen. Das Paper sei hiermit zur Lektüre empfohlen!

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Drogenpolitik (nicht nur) für Piraten

Im Vorfeld der Wahl in Berlin hat das Internet-Fernsehen Piratorama den Hanfaktivisten Steffen Geyer nach seiner Mitarbeit am “Suchtpolitischen Programm der Piratenpartei Berlin“, der Hanfparade und den Möglichkeiten eines legalisierten Cannabismarktes befragt.

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