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Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung

Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten (Teil 3)

Bevor wir uns heute den meiner Meinung nach stärksten Legalisierungsargumenten zuwenden, die das Leben der nichtkonsumierenden Bevölkerungsmehrheit beeinflussen, und damit die Serie abschliessen, noch einmal eine kurze Zusammenfassung meiner Top-10-Liste:

  1. Der Schwarzmarkt kennt keinen Jugendschutz
  2. Drogenkriminalität fördert Unfreiheit
  3. Illegalität verschärft Suchtprobleme (von Angehörigen)
  4. Nichtkonsumenten als Opfer polizeilicher Maßnahmen
  5. Steuereinnahmen vs. Verfolgungskosten
  6. Schwarzgeld aus dem Drogenmarkt unterminiert die Finanzwirtschaft
  7. Drogengeld finanziert Geheimdienste und Terror

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Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten (Teil 1)

Dieser Artikel erschien zunächst in der Novemberausgabe des Hanf Journals.

Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen. (Thomas Carlyle, schottischer Essayist)

In unregelmäßigen Abständen werde ich von “Erstengagierten” gefragt, was man den Duftes tun könne, um die Legalisierung von Cannabis (und anderen Drogen) zu fördern. Nach den üblichen Hinweisen auf die Beteiligung an Demonstrationen wie der Hanfparade und den erwartbaren Gegenargumenten (Kein Geld feat. zu weit weg) führen zwei Drittel der einschlägigen Gespräche im Anschluss zu meiner Lieblingshausaufgabe “Sprich jeden Tag 5-10 Minuten mit einem Nichtkonsumenten über die Legalisierung”.

Meine Top-10-Antworten auf die dann unvermeidbare Frage “Was sagt man denn da?” habe ich in der folgenden Liste “Legalisierungsargumente für Nichtkonsumenten” zusammengefasst.

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Privat trotz Pirat: Wir haben das Recht zu schweigen

Aber vor Schelme, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Passiones auszuführen, vor die kann sich kein Mensch hüten. (Friedrich II von Preußen, preußischer König)

Gemälde einer Hausdurchsuchung im späten 19. Jahrhundert Schon immer scheiße - Hausdurchsuchung (Bildquelle: Linksunten)

Eine Hausdurchsuchung ist für den Betroffenen eine traumatische Erfahrung. Unbekannte, allzu oft unangenehme, Dritte durchwühlen den privaten Schutzbereich, gehen gedankenlos mit dem um, was man für unantastbar hielt… Noch “schlimmer” wird es, wen sich zur privaten Ohnmacht die öffentliche Demütigung gesellt.

Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung wissen um die Gefahren des Mobs und geben Angeklagten in Strafverfahren deshalb besondere Schutzrechte. Dies betrifft u.a. die Berichterstattung in den Medien.

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106mal Hanfaufklärung in der Grauzone - Interview mit der grow!-Redaktion

Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse. (Wilhelm Raabe)

Logo des grow!-MagazinsLogo des grow!-Magazins

Am Randes eines Besuches des grow!-Magazins im Hanf Museum habe ich mit zwei Redaktionsmitgliedern ein Interview über 18 Jahre redaktionelle Legalisierungsarbeit geführt.

Entstanden ist die dienstälteste deutschsprachige Hanfzeitung aus einem an der TH Darmstadt veröffentlichten monatlichen Infobrief. Dieser wurde von der “Arbeitsgruppe Hanf” erstellt, die in den frühen 90er Jahren unter anderem durch “Smoke Ins” überregional bekannt wurde.

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Berauschende Musik: Lange Nacht im Hanf Museum

Bei der 29. Langen Nacht der Museen ging es am vergangenen Samstag um die Bedeutung der Hanf in der Musik verschiedener Kulturen. Das Hanf Museum Berlin beteiligte sich mit einer Sonderaustellung zum Thema Rembetiko, einer weitgehend vergessenen Musikkultur, die ihre Blüte im Griechenland der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts erlebte.

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