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Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung

Weiß der Geyer? Drogenpolitischer Talk zum Mitmachen

Wäre es da nicht einfacher, die Regierung entließe das Volk und wählte sich ein neues? (Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker)

Am kommenden Montag veranstalte ich zum zweiten Mal einen Google Hangout mit Studiogästen, der live auf Youtube gestreamt wird, spontanen Mitdiskutanten offen steht und sich weitgehend ohne konkrete Agenda mit den Themen Rauschpolitik und Ekstasekultur beschäftigt.
Weil ich mein Herz in den Wendetagen unrettbar an die Kraft der direkten Demokratie verloren habe, ließ ich “euch” über den Namen des jungen Projektes entscheiden. Und das hab ich nun davon…

Mit 52 von 76 Stimmen oder 68,4 Prozent setzte sich ein Name durch, der mich ein wenig ängstigt. Ich habe mir deshalb die Freiheit genommen ein Fragezeichen zu ergänzen und lade euch hiermit offiziell für Montag den 8. Juli dazu ein, von 20:15 bis 22:00 Uhr in Ausgabe Nr. 2 von “Weiß der Geyer?” mit mir zu diskutieren.

Da in der Erstausgabe ein Haufen Fragen zu den Cannabis Social Clubs offen blieben, wird es zumindest zu Beginn erstmal um dieses Experiment schleichender Legalisierung gehen. Ich habe mir dafür mit Tribble und Jens fachkundige Gäste ins Hanf Museum Berlin eingeladen.
Martin “Tribble” Steldinger beschäftigt sich schon viele Jahre mit CSCs. Er betreibt die Webseite “Cannabis Social Clubs Berlin” und veranstaltete gemeinsam mit Near Dark vor kurzem ein CSC-Treffen mit Beteiligten aus ganz Deutschland. Jens Sander nahm an der CSC-Informations- und Diskussionsveranstaltung teil, kümmert sich beim DHV (als Praktikant) derzeit um die CSC-Aspekte und betreibt seit Anfang Mai einen “virtuellen CSC in Potsdam”. Was das ist, was es nützt und viele Fragen mehr werden wir am Montag Abend beantworten.

Last but not least wird Chris darüber wachen, dass wir nicht Expertenbla verfallen.

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