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Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung

Das sind die ENCOD-Regeln für Cannabis Social Clubs

Es stimmt nicht, dass kein Kraut gegen Dummheit wächst. Sie lassen es uns nur nicht anpflanzen.

Logo der Cannabis Social Clubs

Während der Vollversammlung des europäischen Netzwerks drogenpolitischer NGOs ENCOD, die am vergangenen Wochenende in Bermeo (Spanien) stattfand, verabschiedeten die Deligierten ein europaweit einheitliches Regelwerk für Cannabis Social Clubs.

Dieses Regelwerk habe ich im Folgenden ins Deutsche übersetzt.

Ich empfehle die Lektüre als Vorbereitung auf den 2. drogenpolitischen Live-Hangout, der sich am 8. Juli u.a. mit CSCs beschäftigen wird.

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Von einem der auszog, das Streamen zu lernen

Es ist mir ein großes Vergnügen, im deutschen Fernsehen rauchen und Alkohol trinken zu dürfen. (Christopher Lauer, deutscher Politiker)

Gestern habe ich einen Gedanken Tat werden lassen, der schon beinahe ein Jahr durch mein Gehirn geistert. Ich war bzw. bin auf der Suche nach einer Brücke zwischen dem überwiegend in Berlin gesammeltem Aktivistinnen- Know How und den glücklicherweise wie Pilze im ganzen Land sprießenden Neuaktiven. Im Gegensatz zu den vielfach etablierten “Frontalunterrichtsformaten” ala Tagesrausch, wollte ich direkt mit den Zuschauern interagieren. Und das wenn es irgend geht, ohne groß Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Kommt Zeit, kommt Rat - Nach diversen Experimenten hatte ich auf dem Berliner Treffen zur Etablierung von Cannabis Social Clubs (CSC) in Deutschland endlich eine funktionierende Kombination aus Hard- und Software gefunden. Es mangelte mir also nur noch am passenden Tag und ebensolchen Erstausstrahlungsgästen.

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Gedanken zum Protestkiffen auf der Hanfparade

I smoke pot and i like it a lot. (Keith Stroup, US-amerikanischer Hanfaktivist und Gründer von NORML)

Poster der Hanfparade 2013Poster der Hanfparade 2013
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Die inzwischen 17. Hanfparade rückt mit Riesenschritten näher. Kaum sieben Wochen trennen uns noch von “Deutschlands größter Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel”, die am 10. August in Berlin stattfinden wird.
Anders als in den Vorjahren wird heuer glücklicherweise nicht darüber diskutiert, ob man den hingehe. Die Hanfparade scheint sich endlich wieder als fester Termin in die Kalender der Szene gebrannt zu haben. Statt über das “Ob?” wird über das “Wie?” gestritten. Wie soll man das Demomotto “Meine Wahl? Hanf legal!” mit Leben füllen?

Der Bremer Rauchgerätehersteller, Lebemann und Perückenträger Ziggi Jackson beteilgte sich mit einer provokanten Frage an der Diskussion, die ich, da sie in unterschiedlichem Gewand immer wieder gestellt wird, öffentlich beantworten möchte. Ziggi fragte seine Fans:

Was würde eigentlich passieren, wenn wir alle auf der Hanfparade kiffen würden? Würde Merkel uns alle verhaften lassen?

Ich fang meine Antwort am besten von hinten an.

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