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Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung

Kunst aus Glas - das Glass Culture Magazin

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar. (Paul Klee, schweizer Maler)

Cover des -Glass Culture Magazins #3- Cover der 3. Ausgabe des
Glass Culture Magazins

Als Europäer reibt man sich angesichts der Bigotterie der Bewohner Nordamerikas in Sachen Drogen oft ungläubig die Augen. Trotz Millionen Inhaftierter und selbst im eigenen Vorgarten unnachgiebig geführtem “War on Drugs” blüht in den USA und Kanada die “Gegenkultur” rund um Hanf, LSD & Co.

Eines der jüngsten Kinder der sehr vielfältigen Szene ist das Magazin “Glass Culture” des Kanadiers Marco Renda.
Dabei hat “Glass Culture” mit Drogen nur sehr wenig zu tun, wie der Herausgeber und Chefredakteur im Interview anlässlich der ersten am Kiosk erhältlichen Ausgabe erklärte.

Steffen Geyer: Warum heißt dein Magazin “Glass Culture”? Klar gibt es einen Markt für Paraphernalia aus Glas, aber gibt es tatsächlich so etwas wie eine Glaskultur?

Marco Renda: Zumindest gibt es eine wachsende Anzahl Menschen, die funktionelle Glaskunst kaufen und sammeln. Wir reden hier nicht über einfache Bongs und Pfeifen. Diese Menschen interessieren sich für die Kunst der Glasverarbeitung.

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